Stud.IP-Tagung 2017

 Die Stud.IP-Tagung 2017 fand am 13. und 14. September in Göttingen statt und wurde von data-quest, der Georg-August-Universität Göttingen und dem Sud.IP e.V. veranstaltet.

Hier finden Sie die Beschreibungen der Beiträge und die Präsentationen.

Begrüßung: Eröffnung und ,Neues aus der Stud.IP-Welt‘

Marco Bohnsack, data-quest

Mittwoch, 13.09.17, 10.00 - 10.45 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal

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„Es wird Zeit“ - Grußworte des Stud.IP e.V.-Vorstands

Cornelia Roser, Cornelis Kater, Stud.IP e.V.
Mittwoch, 13.09.17, 11.15 - 11.30 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal

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Das Herz von Stud.IP 4: Das neue Dateimanagement

André Noack, data-quest, Cornelis Kater, Stud.IP e.V./ Leibniz-Universität Hannover
Mittwoch, 13.09.17, 11.30 - 11.50 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal

Dateien verwalten und bereitstellen - das ist die Hauptanwendung für ein Lernmanagementsystem. In Stud.IP 4 wurde der Dateibereich komplett neu gedacht und programmiert. Anbindung an Cloudspeicher, persönliche Dokumente, Veranstaltungsübergreifende Funktionen, Wahl von Urheberlizenzen und Pluginfähigkeit sind nur einige der neuen Funktionen. Dafür sind andere entfallen und nicht mehr verfügbar. Im Vortrag wird erläutert, was man über den Einsatz des neuen Dateimanagement wissen muss.
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Umstieg auf Stud.IP 4: Das gilt es zu beachten

André Noack, data-quest
Mittwoch, 13.09.17, 11.50 - 12.15 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal

Stud.IP 4 ist da, mit neuem Design und neuen Funktionen. Auch unter der Haube bringt das System große Änderungen mit, was unter anderem dazu führt, dass Plugins und lokale Erweiterungen angepasst werden müssen. Damit der Umstieg auf Stud.IP 4 gelingt, gibt es einige, wichtige Punkte zu beachten. André Noack schreibt in diesem Vortrag den Notizzettel für den Umstieg.

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Der Fleximport

Yann Le Lan, Polizeiakademie Niedersachsen, Rasmus Fuhse, data-quest
Mittwoch, 13.09.17, 12.15 - 12.45 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal

Lehrveranstaltungen, Personen, Gruppenzuordnungen - es gibt viele Daten, bei denen es sich anbietet, sie aus anderen Systemen oder Listen einfach zu importieren. Bislang war dafür der direkte Datenbankzugriff oder ein speziell programmiertes Importplugin nötig. Der Fleximport ist ein neues Werkzeug, dass sich über eine Weboberfläche konfigurieren lässt. Programmierkenntnisse sind zur Einrichtung eines eigenen Imports nicht nötig. Der Vortrag zeigt, wie der Fleximport an der Polizeiakademie Niedersachsen entstanden ist, wie er dort genutzt wird und welches Spektrum an Einsatzmöglichkeiten es für andere Standorte gibt.
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Lehrveranstaltungen didaktisch gestalten.

Christopher Könitz, Hochschule Wismar
Mittwoch, 13.09.17, 14.00 - 14.30 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal

Stud.IP wird funktional immer umfangreicher. Dabei nimmt für Einsteiger und unerfahrene Nutzende die Übersichtlich-keit ab. Die Hochschule Wismar hat ein Strategie entwickelt, die einerseits eine bessere Usability und andererseits eine individuelle Integration in die Lehre zulässt. Neben der grafischen Umgestaltung des Wismarer Stud.IPs wurden auch neue Funktionen integriert, die die Nutzung einfacher machen. So können bspw. über einen Lehrveranstaltungswizard didaktische Presets ausgewählt werden, die Stud.IP automatisch konfigurieren. Flankiert wurden diese Maßnahmen durch Qualifizierungs- und Beratungsangebote zur Steigerung der didaktischen Kompetenz. Der Vortrag gibt Einblick in die Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse und berichtet von Praxisergebnissen.
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Erfahrungsbericht: Flipped Classroom-Veranstaltungen mit Stud.IP unterstützen

Tobias Thelen, Universität Osnabrück
Mittwoch, 13.09.17, 14.30 - 15.00 Uhr, Workshop, Alfred-Hessel-Saal


Die Wahlpflichveranstaltung "Web-Technologien" zieht regelmäßig 50-80 Studierende an, allerdings nur teilweise: Die Präsenzvorlesung war - auch dank Vorlesungsaufzeichnung - immer schlecht besucht, so dass im letzten Durchlauf aus der Not eine Tugend gemacht wurde. Statt Vorlesung gab es eine Mischung aus kurzen Vortragsvideos, erläuternden Texten, Selbstüberprüfungsaufgaben und Diskussionsmöglichkeiten - appetitlich angerichtet in Stud.IP über das MOOC.IP-Courseware-Plugin. Die wöchentlichen Übungsaufgaben konnten dann in einer Art offener Sprech- oder Werkstattstunde bearbeitet werden und die wertvolle Präsenzzeit für Fragen, Diskussion und produktives Arbeiten genutzt werden. Den Abschluss bildete eine Stud.IP-Online-Klausur. Der Vortrag stellt die entwickelte Lösung vor und diskutiert Vorzüge und aufgetretene Probleme.
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Arbeitskreis: Raumverwaltung 4.0

Marco Bohnsack, André Noack, data-quest
Mittwoch, 13.09.17, 15.30 - 17.00 Uhr, Workshop, Vortragsraum


Im Arbeitskreis Raumverwaltung haben in den vergangenen Jahren mehrfach die Expertinnen und Experten der Hochschulen getagt, um für sich die Arbeitsmittel der Zukunft zu entwerfen. Die „Next-Generation-Raumverwaltung“ ist nun, zumindest in Teilen, in der Umsetzung. Es wird über den Stand der Dinge berichtet, Abweichungen von ursprünglichen Konzepten erläutert und gemeinsam diskutiert, wie es weitergeht.

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Module und Modularisierung in Stud.IP

Nico Müller, Universität Oldenburg, Stefan Suchi, data-quest
Mittwoch, 13.09.17, 15.30 - 17.00 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal

Stud.IP bildet als einziges LMS modularisierte Studiengänge ab und stellt die dafür notwendigen Verwaltungstools zur Verfügung. Außerdem bestehen bereits Lösungen, um Strukturdaten aus Prüfungssystemen zu übernehmen,  Modul-handbücher automatisch zu erzeugen und Modulverzeichnisse auf externen Webseiten anzuzeigen. Im Workshop wird über die Praxiserfahrungen bei der Einführung und dem Einsatz an der Universität Oldenburg berichtet. Nach dem Best-Practice-Teil wird überlegt, wie und auf welche Art Module zukünftig auch didaktisch genutzt werden können. Eine Arbeitsgruppe innerhalb des Verbundprojekts eCULT+ hat sich bereits damit beschäftigt und stellt erste Ergebnis-se vor, um eine gemeinsame Diskussion anzustoßen.
Präsentation Nico Müller als PDF
Präsentation Peter Thienel als PDF

Stud.IP und HISinOne

Michael Schäfer, LYSS-IT ● André Noack, data-quest
Donnerstag, 14.09.17, 9.00 - 10.00 Uhr, Workshop, Vortragsraum


Stud.IP arbeitete mit der letzten Generation HIS-Software (LSF, SOS, POS) hervorragend zusammen, u.a. über die LIZA-Schnittstelle. Vielfach wurde gewünscht, dass auch für die aktuelle HIS-Software-Generation eine Möglichkeit zum Austausch von Daten zwischen HISinOne und Stud.IP bereitgestellt wird. Dafür zeichnet sich nun eine Lösung ab: HISinOne Release 2017/12 wird Webservices mitbringen, die für eine Verknüpfung mit Stud.IP und einer Anbindung von HISinOne als führendes System dienen können. In einem Impulsvortrag wird ein Entwickler der Webservices, Michael Schäfer, die Möglichkeiten vorstellen. Im Plenum wird dann über Einsatzmöglichkeiten diskutiert und - bei ausreichendem Interesse - ein Arbeitskreis von interessierten Hochschulen gegründet.

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Flipped Classrooms mit DoIT! umsetzen

Claudia Albrecht, Evangelische Hochschule Dresden
Donnerstag, 14.09.17, 9.00 - 10.00 Uhr, Workshop, Alfred-Hessel-Saal

Im Workshop werden Umsetzungsmöglichkeiten von Flipped Classroom-Konzepten mit dem Stud.IP-Plugin DoIT! be-schrieben und an einem konkreten Beispiel vorgestellt. Darüber hinaus bleibt Raum für Fragen und Diskussionen.
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SIG Stud.IP und EvaSys

Marco Bohnsack, Rasmus Fuhse, data-quest ● Sven Meyer, Electric Paper
Donnerstag, 14.09.17, 9.00 - 10.00 Uhr, Workshop, Vortragsraum

Die Schnittstelle zwischen Stud.IP und dem Evaluationssystem EvaSys soll ausgebaut und ganz neue Workflows unterstützt werden. Das entsprechende Konzept dazu haben die EvaSys- und Stud.IP-Beauftragten verschiedener Hochschu-len gemeinsam diskutiert und erstellt. In diesem Workshop geht es darum das Konzept noch einmal kurz zu erläutern, um dann finale Fragen zu klären und ggf. den aktuellen Entwicklungsstand durchzusprechen.

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Die Rolle des Schokoriegels im Entwicklungsprozess: Usability-Testing mit Stud.IP 4.0

Sabine Scheele-Brenne, Justus-Liebig-Universität Gießen
Donnerstag, 14.09.17, 10.30 - 11.30 Uhr, Workshop, Alfred-Hessel-Saal

 

Die Rolle des Schokoriegels im Entwicklungsprozess-Usability-Testing mit Stud.IP 4.0
Zwei Personen, ein Laptop, ein Blatt Papier - mehr ist fast nicht nötig, um einen erfolgreichen Usabilty-Test durchzuführen. Welche Rolle dabei gut formulierte Aufgaben spielen, welche Formalitäten beachtet werden müssen und welche Aufgabe ein Schokoriegel hat, erfahren Sie in diesem Workshop.
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SIG Stud.IP und ILIAS

Marco Bohnsack, Arne Schröder, data-quest
Donnerstag, 14.09.17, 9.00 - 10.00 Uhr, Workshop, Vortragsraum

Stud.IP und ILIAS - eine Erfolgsgeschichte! Damit die auch 2018 eine Fortsetzung findet, muss jetzt gehandelt werden. ILIAS wird ab kommenden Jahr die alte Schnittstelle nicht mehr unterstützen. Eine neue wird benötigt, die zudem auch weitere didaktische Szenarien unterstützen soll. dafür liegt ein Konzept vor, dass in diesem Workshop besprochen und eine Umsetzung geplant werden soll. Eine Pflichtveranstaltung für alle Hochschulen, die Stud.IP und ILIAS in Kombination einsetzen und das auch in Zukunft tun wollen!

Stark vereinfachte Präsentation von Marco Bohnsack

Ernsthafte Präsentation von Arne Schröder

 

 

In Gruppen sind wir stärker!

Thomas Hackl, Universität Passau
Donnerstag, 14.09.17, 11.30 - 12.30 Uhr, Workshop, Alfred-Hessel-Saal


Oft ist es nötig, Teilnehmende einer Veranstaltung in Gruppen zu organisieren, um z.B. Arbeitsgruppen zu bilden oder Seminarthemen zu verteilen. Mit Stud.IP 3.5 wurde diese Funktionalität grundlegend überarbeitet und erweitert – sie bietet nun sehr viel mehr Möglichkeiten und Komfort.
Ebenfalls sinnvoll ist die Gruppierung von ganzen Veranstaltungen, um bspw. parallel stattfindende Sprachkurse zu einer Hauptveranstaltung zusammenzufassen und gemeinsam zu verwalten. Stud.IP 4.0 stellt Werkzeuge zur Verfügung, womit genau dies erreicht werden kann.
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Beacons: Leuchtfeuer in Stud.IP

Nico Müller, Guersoy Yalcin, Universität Oldenburg
Donnerstag, 14.09.17, 13.30 - 14.00 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal


Beacons sind kleine Bluetooth Dongle, die auf dem Sender-Prinzip basieren. Sie werden bspw. in Räumen platziert und dienen als Signalgeber. Ist man in diesem Raum mit seinem Smartphone und einer speziellen App, kann nun das Bea-con-Signal empfangen und an Stud.IP weitergeleitet werden. Stud.IP sendet der App nun bspw. Raumeigenschaften, Belegungszeiten oder Ausfalltermine.
Es wird ein kurzer Einblick in die Beacon-Technologie gegeben und an einem praktischen Beispiel die Funktionsweise demonstriert.
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Seminarmanager - bedarfsgerechte Planung und Organisation von Veranstaltungen

Andreas Budig, Universität Rostock
Donnerstag, 14.09.17, 14.00 - 14.30 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal


Normalerweise werden Lehrveranstaltungen in Stud.IP angelegt, dann melden sich Studierende dafür an. Es gibt aber auch den umgekehrten Fall. Dabei werden zuerst Anmeldungen gesammelt, danach erfolgt Bedarfsermittlung und Lehrveranstaltungsplanung. Das Seminarmanager-Plugin wurde entwickelt, um eine solche bedarfsgerechte Versorgung der Lehre zu gewährleisten und die Lehrplanung auf einem ungewöhnlichen Weg anzugehen. Im Vortrag wird das Verfahren und das Plugin erläutert.
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Vanilla LM: HTML5-Lernmodule

Rasmus Fuhse, data-quest
Donnerstag, 14.09.17, 14.30 - 15.00 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal


Lernmodule auf HTML-Basis sind schnell erstellt, im einfachsten Fall sogar mit Office-Programmen. Das Lernmodule-Plugin bietet die Möglichkeit, solche Lernmodule in Stud.IP einzubinden. Erstmals auf der Entwicklungstagung in Schmalkalden präsentiert, zeigt Rasmus Fuhse den aktuellen Stand und die Möglichkeiten und diskutiert mit dem Ple-num dessen praktische Erfahrungen.
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Projekt: Infinity - Ausblick auf eine mögliche Zukunft des Lehrens und Lernens

Jan Kulmann, ZMML Universität Bremen
Donnerstag, 14.09.17, 15.00 - 15.30 Uhr, Vortrag, Alfred-Hessel-Saal


Heute ein ePortfolio, morgen ein MOOC, später noch ein paar getaktete Aufgaben oder doch lieber ein eigenes Dash-board? Wie verwalte und gestalte ich die Herausforderungen modernen Lernens und Lehrens? Wie können Medienbrüche vermieden, aber kollaboratives Arbeiten ermöglicht werden? Und kann man das auch in anderen Systemen weiterverwenden? Ist das dann ein EPOOC? Ein Versuch, durch größtmögliche Flexibilisierung und dem Einsatz internationaler Standards ein offenes System zu schaffen, welches den ständig wechselnden Anforderungen gerecht werden kann.
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