Mein Stud.IP


Programm & Slides

Die zehnte Stud.IP-Tagung für Anwenderinnen und Anwender und Betreiberinnen und Betreiber fand am Donnerstag und Freitag, 13. und 14. September 2012 in Göttingen statt.

Mit einem neuen Konzept und an einem neuen Veranstaltungsort ging es an zwei Tagen um Neuigkeiten rund um Stud.IP, die Diskussion von Einsatzszenarien  und einen regen Austausch untereinander.

Nach dem großen Erfolg  in 2011 wurde auch wieder einen Schwerpunkt auf den Bereich des didaktischen Einsatzes sowie die Mobilnutzung per Apps gelegt.

 

Begrüßung: Eröffnung und ,Neues aus der Stud.IP-Welt‘

Marco Bohnsack, data-quest

Das Stud.IP-Projekt und warum es so ist wie es ist.

Neues in Stud.IP 2.3.

 

 

Vortrag: Urheberrecht und Lernmanagementsysteme – aktuelle Entwicklungen und Perspektiven

Tobias Möller-Walsdorf, MWK Niedersachsen

Die ,Öffentliche Zugänglichmachung (von urheberrechtlich geschützten Materialien) für Unterricht und Forschung‘ ist ein Problemfeld, das über den zeitlich befristeten Paragraphen 52a des Urheberechtsgesetz (UrhG) hinausgeht. Tobias Möller-Walsdorf, Referent für wissenschaftliche Bibliotheken, eLearning und Multimedia im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, skizziert aktuelle Probleme, Entwicklung und identifiziert jetzige und zukünftige Anforderungen an Lernmanagementsysteme.

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Vortrag: Barrierefreiheit von Learning-Management-Systemen und Lehrmaterialien

Dr. Steffen Puhl, Universität Gießen

Bereits heute stellen viele Hochschullehrenden die Unterlagen zu ihren Veranstaltungen in Form von PDF-Dateien, Text-Dokumenten, Präsentationen, etc. über ein zentrales webbasiertes Learning-Management-System – wie Stud.IP – für ihre Studierenden bereit. Dieser Weg des elektronischen Publizierens durch die Lehrenden ist heute als Stand der Technik anzusehen. „Barrierefreiheit und Inklusion als ,Mehrwert für alle‘-Strategie verstehen und leben“, muss dabei das Motto lauten. Um zu verdeutlichen, warum, zeigt Dr. Steffen Puhl die Zielsetzungen und die Gruppen sowie die Motivationen und die Grundprinzipien ,barrierefreier Informationstechnik‘ auf. Denn neben der Schaffung bzw. Verbesserung der Voraussetzungen auf Seiten des Learning-Management-Systems stellt die barrierefreie Erstellung der Lehrmaterialien durch die Lehrenden, z.B. als PDF-Dokument, einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar.

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Vortrag: eCult - Stand der Dinge und Ausblick

Dr. Elmar Ludwig, Universität Osnabrück

Ein Jahr nach Start des niedersächsischen Verbundprojekts eCult (eCompetence and Utilities for Learners and Teachers) als Teil des des ,Qualitätspakts Lehre‘ gibt Dr. Ollermann einen Überblick: Er betrachtet aktuelle und geplante Aktivitäten im Bezug auf Stud.IP, den Stand der Arbeiten und die organisatorische Zusammenarbeit.

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Vortrag: Web 2.0 in der Hochschullehre. Formen des kollaborativen Lehren und Lernens

Dr. Christof Barth, Universität Trier

Durch das Web 2.0 hat sich ein fundamentaler Wandel im Bereich eLearning vollzogen: Die Rollen von Lehrenden und Lernenden verwischen, User (Student) Generated Content wird neben der digitalen Variante des klassischen Lehrbuchs zum gleichberechtigten Lerninhalt. Die Aufgabe der Wissensvermittlung hat sich um die des Wissensmanagements erweitert. Die sprach- und textgebundenen Lehrmaterialien werden durch visuelle und interaktive ergänzt.

Im Rahmen des Vortrags soll gezeigt werden, wie das Web 2.0 die Hochschullehre konkret verändern kann. Das Spektrum reicht dabei von der Reorganisation klassischer Input-Veranstaltungen - etwa durch den Einsatz einer Twitterwall in der Vorlesung - bis hin zu neuen Formen der Wissensaneignung, -rekapitulation und -archivierung durch Blogs, Wikis und Podcasts in Hochschulseminaren. Ziel ist es, die Teilnehmenden mit den veränderten Möglichkeiten in der Lehre, den damit verbundenen Potenzialen, aber auch mit den Herausforderungen und Problemen von Web 2.0-Anwendungen bekannt zu machen.

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eLearning-Content in Stud.IP

Dr. Tobias Thelen, Universität Osnabrück

Ein enges, aber häufig anzutreffendes Verständnis von eLearning konzentriert sich auf die Präsentation von Lerninhalten in Verknüpfung mit integrierten Aufgaben zum Selbsttest und zur Leistungskontrolle. Diesen Bereich deckt Stud.IP bislang in wesentlichen Teilen nicht selbst ab, sondern bedient sich der Lernmodulschnittstelle, an die Systeme wie ILIAS angebunden werden können. Dennoch gibt es Anforderungen und Bestrebungen, Stud.IP um die Möglichkeit zu ergänzen E-Learning-Content, interaktive Lernmodule und der gleichen mehr direkt in Stud.IP einzubinden oder gar erstellen zu können. In diesem Vortrag sollen sowohl die unterschiedlichen Anforderungen als auch konkrete, bereits existierende Lösungen wie das Wikibox-Plugin vorgestellt und diskutiert werden.

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Der runde Tisch: Stud.IP Mobile

Moderation: Tobias Tiemerding, Jan-Hendrik Willms

Stud.IP kommt auf Mobilgeräten wie Tablets und Smartphones. In diesem Workshop werden Konzepte sowie Lösungen vorgestellt, diskutiert und mit Anforderungen abgeglichen. ,Der runde Tisch‘ ist als offener Workshop konzipiert, der von der Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmern lebt. Eigene Kurzvorträge können gerne eingebracht werden, bitte kurz über die Mail-Adresse tagung@studip.de mit der Moderation absprechen.

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Der runde Tisch: Stud.IP & HIS-Produkte

Moderation: André Noack

An vielen Hochschulstandorten wird Stud.IP in Kombination mit Software der HIS GmbH betrieben. U.a. mit LIZA existieren Lösungen für den Betrieb mit LSF, SOS und POS. In diesem Workshop wird über den Stand der, in der Entwicklung befindlichen, Middleware ,Campusconnect‘ berichtet, die neue Ansätze der Kopplung mit LSF, ILIAS und Moodle bietet. Zudem entstehen mit der Ablösung des HIS GX-Frameworks durch HISinOne neue Herausforderungen, denen sich die Entwicklung stellen muss. ,Der runde Tisch‘ ist als offener Workshop konzipiert, der von der Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmern lebt.

 

 

Erfolgreich und effizient mit DoIT – Zwei Praxisbeispiele aus dem ,Win a Tutor‘-Projekt

Alexander Khan, Michael Wagner, Universität Bremen

Vorgestellt werden zwei im Rahmen der Kleinprojektförderung ,Win a Tutor‘ vom Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) an der Universität Bremen geförderte Anwendungsszenarien. Beide Praxisbeispiele wurden in Lehrveranstaltungen des Fachbereich Wirtschaftswissenschaften durchgeführt und führten im Vergleich zu den klassisch begleiteten Veranstaltungen der vorangegangenen Semestern – so viel sei bereits verraten – nicht nur zu einem verbesserten Lernerfolg bei den Studierenden.

Im ersten Fall wurde in einer Veranstaltung mit ca. 50 Studierenden über DoIT die Erstellung einer Hausarbeit begleitet. Eine zentrale Rolle bekam dabei die Verwendung der Peer-Review Funktion. Im zweiten Beispiel wurden drei parallel laufende Übungsveranstaltungen einer Marketingvorlesung (über 700 Studierende!) durch den Einsatz von DoIT aktivierend begleitet. Zum Einsatz kam dabei die Möglichkeit den Studierenden regelmäßig Multiple- und Single-Choice Aufgaben zu stellen, um sie so freiwillig zum Überprüfen ihres Lernerfolgs anzuregen.

Folien M. Wagner (PDF)

Folien A. Kahn auf Anfrage (info@data-quest.de)

 

Don‘t make me choose

– ein Vorschlag zur Umgestaltung des Adminzugangs zur Veranstaltungsverwaltung als Ergebnis eines Usability Engineering-Prozesses nach der DIN EN ISO 9241

Sabine Scheele, Universität Gießen

Um eine Veranstaltung zur Bearbeitung auszuwählen, hat ein Stud.IP-Admin mehrere Möglichkeiten. Am häufigsten besteht die Qual der Wahl zwischen ,Veranstaltungen an meinen Einrichtungen‘ oder ,Verwaltung von Veranstaltungen‘. Jeder der beiden Zugänge scheint Funktionalitäten zu bieten, die dem anderen jeweils fehlen. Aus dieser Vermutung entstand der Plan, die Zugänge zusammenzuführen, mit dem Ziel die Admins noch besser bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

In dem Workshop wird ein kompletter Usability Engineering -Prozess vorgestellt. Der Nutzungskontext bildete die Grundlage: wie sieht die tägliche oder semesterbezogene Arbeit der Admins aus? Welche Aufgaben müssen sie erledigen? Die Werkzeuge und Techniken zur Analyse des Nutzungskontextes, der Festlegung der Nutzungsanforderungen, zum Erstellen und Testen von Prototypen und zum Usability-Testing der fertigen Gestaltungslösung werden erläutert und die konkreten Ergebnisse aus jedem Prozessschritt betrachtet.

Der gesamte Prozess und das Ergebnis sollen am Ende gemeinsam bewertet und diskutiert werden.

 Präsentation auf Prezi

Nutzenpotentiale einer Integration von Stud.IP mit EvaSys/EvaExam

Sven Meyer, Geschäftsführer Electric Paper GmbH, Stefan Mögel, Project Implementation Manager, Electric Paper GmbH

Im Rahmen dieses Workshops wird der neue entwickelte Stud.IP Portal Connector für EvaSys aus Sicht der Evaluationsbeauftragten, der Dozenten und der Studierenden demonstriert. Sie sehen, wie sich die einzelnen Schnittstellen-Funktionen in den Evaluationsprozess integrieren und sich so die Effektivität und Qualität der Evaluation erhöhen lässt.Darüber hinausgehende Integrationspotentiale für weitere Befragungsprojekte (Alumni-Befragungen, Forschungsprojekte, Studierendenprojekte) oder auch papierbasierte oder PC-gestützte Prüfungen mit Lösungen wie EvaExam werden im Anschluss ebenfalls zur Diskussion gestellt.

 Die Präsentation wird gerne auf Anfrage zur Verfügung gestellt. Schreiben Sie bitte an tagung@data-quest.de

Gebrauchstauglichkeit von Stud.IP

Thomas Schrader, FH Trier

Wie nutzen Dozierende und Studenten Stud.IP an der Fachhochschule Trier? In seiner Bachelor-Thesis geht Thomas Schrader dieser Frage mit einer qualitative Analyse und halbstrukturierten Interviews sowie Beobachtungen am Computer nach. Er definiert wesentliche Nutzungs-Probleme und entwickelt Verbesserungsvorschläge.

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Richtiges Arbeiten mit dem Terminkalender

Peter Thienel, data-quest

Der Terminkalender in Stud.IP bietet viele Optionen und lässt sich für unterschiedlichste Zwecke konfigurieren. In diesem Workshop wird gezeigt, wie Termine aus Stud.IP in andere Kalender und Geräte eingeblendet werden können, wie mit Gruppen und Berechtigungen umgegangen wird und wie eine zentrale Konfiguration die Zusammenarbeit für die gesamte Nutzerschaft eines Stud.IP-Systems, einer Einrichtung oder Abteilung ändern kann.

 

Barrierefreiheit – Anforderungen und Handlungsempfehlungen aus der Praxis

Dr. Steffen Puhl

„Wie sieht und nutzt eigentlich ein blinder Studierender Stud.IP?“ Antworten auf diese oder ähnliche Fragen aus dem Hochschulalltag möchte dieser Workshop geben. Erleben Sie Stud.IP einmal anders! Vor dem Hintergrund der so gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen sollen dann Anforderungen und Handlungsempfehlungen der Barrierefreiheit aus der Praxis erläutert und gemeinsam diskutiert werden – diese könnten dann auch in den Kontext einer zukünftigen Mobilnutzung von Stud.IP per Apps gestellt werden.

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Akzeptanz von Stud.IP

Melanie Brummerloh, Martin Gieseking, Jan Wegner & Kai-Christoph Hamborg

Kurzbeschreibung: An der Universität Osnabrück wurden Studierende, Lehrende und Administratorinnen zur Nutzung und Bewertung der Akzeptanz von Stud.IP befragt. An der Befragung nahmen über 1000 Personen teil. Befunde zur genutzten Funktionalität, der wahrgenommenen Benutzbarkeit und Nützlichkeit sowie der weiteren Nutzungsabsicht von Stud.IP seitens der Nutzer werden vorgestellt und mit den Daten aus dem Monitoring der Stud.IP Nutzung in Beziehung gesetzt.

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„Ein Stück abschneiden, zwei dranbauen, alles was rechts steht nach unten und das Ganze bitte in Grün“ – Wie anpassbar ist Stud.IP für Einsatzszenarien außerhalb von Hochschulen?

Tobias Thelen

DIESER VORTRAG IST LEIDER ENTFALLEN

 

Forum 2: Einführung, Einsatz und Ausblick

Till Glöggler, Universität Osnabrück

In diesem Vortrag erhalten Sie einen Überblick über die Möglichkeiten des ,Forum 2‘, ein paar beispielhafte Einsatzszenarien zur Integration ins eigene didaktische Konzept sowie einen Ausblick auf zukünftige Funktionen.

In einer Live-Demo wird das Forum einmal vorgestellt und alle wichtigen Möglichkeiten einmal durchgespielt und gezeigt.

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Es muss nicht immer HIS sein… Stud.IP als zentrales Vorlesungsverzeichnis. Ein Erfahrungsbericht.

Ralf P. Frenger, KOMM, Universität Gießen

An der Justs-Liebig-Universität Gießen wurde im Jahr 2011 die technische Basis des bisherigen zentralen elektronischen Vorlesungsverzeichnisses durch Stud.IP abgelöst. In diesem Beitrag werden Ausgangspunkt, Vorarbeiten, Networking-Aktivitäten, Unterstützungen der Stud.IP-Entwickler-Community, Umsetzungen und Ergebnisse der Umstellung dargestellt und ein Resümee gezogen. Der Beitrag berührt daher nicht nur die technische Ebene, sondern geht auch auf die konzeptionellen, organisatorischen und individuellen Belange dieses Umstellungsprozesses ein: Wer musste im Vorfeld überzeugt werden? Wer musste für die Eingabe geschult werden? Wie wurde das ganze praktisch umgesetzt? Gab es Widerstände/Probleme/Blockaden? Welche Ressourcen wurden für die Umsetzung des Vorhabens benötigt? Wie lange hat die Umstellung gedauert? Diese und weitere Fragen beantwortet dieser Beitrag in Form eines Erfahrungsberichts.

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Plugins

Die neuesten Plugins:

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Hinweis auf bald ablaufendes LDAP-Passwort
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